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Cavallo Limoncello • Fruchtiger Likör von stolzen Stuttgarter Reitern!

 Der stolze, schwarze Reiter, der auf dem Stuttgarter Stadtwappen durch die Stadt und das „Schwobaländle“ galoppiert, hat Gesellschaft gefunden: der „Neue“ an seiner Seite ist goldgelb, spritzig, jung und ungestüm – eine kongeniale Verbindung. Wer ihn noch nicht kennt, sollte seine Nähe suchen – seine Fans lassen seinen Namen auf der Zunge zergehen: Cavallo Limoncello nennt ihn seine Entourage; fast ist man versucht, ein „Sir“ oder „Edler Ritter“ davor zu setzen.

Cavallo Limoncello, mehr als einfach Zitronenlikör

Nun, dieser goldgelbe Spring-ins-Feld bewegt sich elegant und schwungvoll hinter Glas, bevor er durch die Kehle galoppiert. Aha – ein Getränk, wirst Du nun sagen … ein Zitronenlikör. Aber so einfach macht es Dir Cavallo Limoncello nicht.

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Auch wenn er auf Stuttgarter Boden wiedergeboren wurde, so tobt in dieser neuen Kreation doch eine ordentliche Portion süditalienischer Leidenschaft. Auf der Basis des großmütterlichen Rezepts, das einer der beiden „Neuerfinder“ mit in die Stuttgarter Produktionsgemeinschaft brachte, entstand ein Getränk, das nicht nur edel und vielseitig ist wie ein goldener Reiter, sondern einem lange bekannten Gesicht ein junges Lächeln verpasste.

Limoncello Geschichtsstunde

Der Limoncello ist wohl das Produkt einer glücklichen, aber unerfüllten Dreiecksbeziehung: Sorrent, Capri und Amalfi streiten sich bis heute um die Vaterschaft des wertvollen Babys – jeder will es gewesen sein. Allerlei Legenden ranken sich um das Kind dreier Väter, und jeder erzählt die Geschichte aus seiner Sicht – irgendwie enthalten wahrscheinlich alle ein Körnchen Wahrheit.

Ob der Unternehmer Massimo Casale der erste war, der Anfang des 20. Jahrhunderts die Zitronen seiner Capreser Zitronenhaine zu einem schmackhaften Likör verarbeite und gewinnbringend vermarkten ließ oder ob die Sorrenter Zitronenbauern bereits im 19. Jahrhundert Freude an ihrem alkoholisch angereicherten Zitronensaft entwickelten, ist nicht schriftlich festgehalten.

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Möglicherweise fand auch Goethe in einem Gläschen Limoncello „das Land, wo die Zitronen blüh’n“. Amalfi will bereits im Mittelalter auf den Geschmack an den beschwipsten Zitronen gekommen sein. Ob sich tatsächlich zur Sarazenenzeit bereits Bauern und Fischer damit der morgendlichen Kühle erwehrten oder Mönche auf die heilende und heilbringende Wirkung setzten? Seit dem 10. Jahrhundert war Amalfi Dreh- und Angelpunkt in Sachen Im- und Export; auch Zitronen wurden aus dem Orient importiert und bald auch in Italien angebaut. Dass man bereits zu dieser Zeit Zitronen in Alkohol „vergeistigte “ – warum nicht?

Süditalienisches Temperament

Aber zurück zu „Ritter“ Cavallo Limoncello. Das Erfolgsrezept dieses neuen Zitronenlikörs sind nicht nur süditalienisches Temperament gepaart mit bodenständiger Stuttgarter Handwerkskunst, sondern vor allem die Zitrone „Sfusato Amalfitana“, die unter der Bezeichnung „Limone Costa d’Amalfi IGI“ mit dem Regionalschutz-Label der EU ausgezeichnet ist: eine schlanke, hellgelbe Zitronensorte und aufgrund des hohen Gehalts an ätherischen Ölen, Terpenen und Vitamin C eine echte Offenbarung. Die Herkunft der zartbitteren Frucht ist auf wenige Dörfer der Amalfiküste begrenzt, das Label garantiert höchste Qualität.

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Für Cavallo Limoncello werden die kostbaren Zitronen gewaschen und sorgfältig in Handarbeit geschält. Nur die äußere gelbe Schale darf in den Topf, um mit hochprozentigem Alkohol für einige Wochen eine vielversprechende Verbindung einzugehen. Das Ende der Einweichzeit wird mit der Zugabe von Zucker und Wasser eingeläutet. Nach einer weiteren Woche ist es soweit: nur 250 Flaschen á 350 ml des edlen Getränks werden in einem Produktionsschritt abgefüllt, von Hand verschlossen und liebevoll etikettiert.

Genieß‘ den Stuttgarter Königsreiter!

Wenn Cavallo Limoncello also vor Dir steht, hat er schon einen langen Weg hinter sich. Wie Du ihn genießen willst – ob als Apéritif oder Digéstif, als Longdrink oder als Stamperl zwischendurch – Du hast die Qual der Wahl. Eines wird der edle Ritter der Zitrone aber nie verzeihen: zu warm genossen kann er sein erfrischendes Wesen nicht entwickeln. Doch nicht nur pur oder mit Eis wird er Dich lieben, auch wenn Du ihn mit Torte oder Eiscreme zusammenbringst, wird er Dich mit zitronigem Wohlwollen belohnen.

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