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Vural Vodka – Made for Dreamers and Visionaires 

Vielleicht ist es ein wenig kühn, eine Spirituose mit einem Eisberg zu vergleichen, dessen Spitze sich ja bekanntlich über die Wasseroberfläche erhebt, während die große Masse zu einem Unterwasser-Dasein gezwungen ist. Es muss also schon eine „coole Type“ sein, die da die Nase aus dem Wasser streckt. Und in der Tat – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um Vural Vodka geht. Denn dieser Vodka ist nicht nur eine Herausforderung für seine Mitbewerber, sondern ein Traum für den verwöhnten Gaumen.

Die Seele dahinter

Der Mann, der diesen Traum 2013 wahr werden ließ, ist Vural Koca – ein Münchner Unternehmer. Doch bevor es Koca nach München zog, zauberte er nicht nur russisches Flair in seine 2004 gegründete KGB Sowjet Vodka & Ice Bar in Freiburg und die legendären „Leningrad Cowboys“ auf die Bühne, er füllte sein Flaschenregal ausschließlich mit Vodka – mehr als 400 Sorten gaben sich hinter seinem Tresen ein Stelldichein. Seine Gäste unterhielt er gerne mit Blindverkostungen. Er konnte sich ganz auf seinen feinen Geschmack verlassen und ordnete mit verbundenen Augen zielsicher den Inhalt eines Glases einem bestimmten Label zu – ganz im Stil von „Wetten, dass …“. Leider wurde seine Bewerbung bei der beliebten Fernsehsendung aus Jugendschutzgründen abgelehnt – aber wetten, dass er seine Wette gewonnen hätte?

Gerade weil Koca ein so feines Gespür für Nuancen entwickelt hatte, kam er zu dem Schluss, dass den Vodkas auf dem Markt das „gewisse Etwas“ fehlte. Außerdem „wurmte“ ihn die Wikipedia-Beschreibung, die dem Wodka „fast neutralem Geschmack“ attestiert. So reifte – auch im Austasuch mit seinen Gästen – die Idee, selbst auf die Suche zu gehen nach dem besonderen Kick im Vodkaglas.

Vural Vodka 02

Vural goes Austria

In Josef V. Farthofer aus Österreich und seiner kleinen, aber feinen Destillerie fand er einen Produzenten, mit dem seine Vision Wirklichkeit werden konnte. Farthofer hatte zunächst in der elterlichen Brennerei für den Eigenbedarf Obstbrände produziert, sich aber sehr schnell zum Profi entwickelt, der es verstand, Tradition mit modernster Technik zu verbinden und auf hohem Niveau ein breites Spektrum an Spirituosen auf den Markt zu bringen. Als zertifizierter Biobetrieb hatte er von Anfang an Qualität über Quantität gestellt und war mit einigen Auszeichnungen dafür belohnt worden, bevor sein Verfahren der 30-fachen Destillation und Vural Kocas kreative Wodka-Ader zusammentrafen. Doch dann gab es kein Halten mehr: ein Ultra-Premium-Wodka war geboren. Der rote Stern, der die perfekt gestylte Flasche heute ziert, zeichnet sich hell und klar am Vodka-Himmel ab.

österreich

Auszeichnungen

Als Einzelkämpfer stieg die Koca-Kreation in den Wettbewerb ein, doch mittlerweile darf er sich mit namhaften Auszeichnungen schmücken. Denn seit 2018 ist er ein echter Goldjunge: Gold beim China Wine & Spirits Award (2018), Vodka of the Year beim London Spirit Competition 2019, im Mai 2019 GRAND GOLD bei der Frankfurt International Trophy und nun sogar in Singapore bei der World Spirits Competition. Und dies ist sicher nicht die letzte Plakette, die der First-Class-Wodka des Vodka-Experten Vural Koca erobern wird.

Singapore Gold Award

Vural Vodka Basics: Drei Säulen

Drei Säulen sind es, auf die sich der Erfolg des Vural Vodka stützt. Zum ersten stellt sich die 30-fache Destillation einer Filtration mit Aktivkohle und anderen Fremdstoffen entgegen, die in der Wodka-Produktion üblich ist. Mit einem ausgeklügelten System von Destillationsvorgängen hält Vural Vodka dagegen: Die vielfache Destillation, deren Vorbild aus der Weinherstellung stammt, befreit Vural Vodka besonders schonend und ohne weitere Zusatzstoffe von sogenannten „Fuselstoffen“. Darunter sind Nebenprodukte der Gärung zu verstehen wie z. B. Methanol, Butanol, Hexanol oder Propanol, die den Kater „am Morgen danach“ in Kopf und Glieder treibt.
Der zweite Punkt ist das verwendete Getreide. Nicht Roggen oder Kartoffeln werden zu Vural Vodka destilliert, sondern nur der beste Weizen Österreichs aus ökologischem Anbau besteht die strengen Kontrollen der Destillerie Farthofer und schafft den Weg in die Produktion des Jahrgangsvodkas. Der dritte Punkt , der das „Wässerchen“ perfekt macht, ist das Wasser, das aus der Tiefe kommt. Die Quelle, die einer Bodenformation aus Urgestein entspringt, liegt inmitten eines Naturschutzgebietes im Mühlviertel und liefert besonders kalkarmes, aber mineralhaltiges Nass.

Tasting

Nach sechsmonatiger Produktionszeit und Abfüllung in die hochwertig gestalteten Flaschen darf das Destillat noch ein Jahr ruhen und so zu Reife und Ausgewogenheit finden. Aber dann ist es endlich soweit: mild, samtig und doch kraftvoll füllt es das Glas, mit einer leichten, unaufdringlichen Süße, die ihresgleichen sucht. Der Genießergaumen wird sich über Aromen von Zitrus, sanfter Vanille und dunkler Schokolade freuen und einer leichten Schärfe von Pfeffer nachspüren.

Mit den feinen Nuancen, die Nase und Gaumen kitzeln und sich nahtlos ineinanderfügen, dem harmonischen Zusammenspiel bester Zutaten und einer zukunftsweisenden Technologie reiht sich Vural Vodka nicht einfach als „Gleicher unter Gleichen“ in eine Reihe von Spitzenwodkas ein, er ist die Spitze – ein echter Siegertyp. Das V auf der Flasche steht wohl nicht nur für Vural Vodka, sondern auch für „Victory“ – Sieg für den bio-zertifizierten Jahrgangsvodka mit Jahresangabe auf jeder Flasche.

Wie am besten genießen?

Vural Koca selbst genießt seinen Vural Vodka am liebsten pur und nicht gekühlt – idealerweise zimmertemperiert. Denn nur so entwickelt sich im Glas, was in dem First-Class-Vodka steckt. Vielleicht kann sich Vural Vodka aber auch in einem der Cocktails wohlfühlen, die in Kocas KGB-Bar so klangvolle Namen wie „Trommeln der Revolution“, „Genosse Funk“ oder „Sonnenuntergang über dem Kreml“ tragen?

Vural Vodka 01
Möglicherweise gibt er auch dem „Moscow Mule“ neuen Schwung, der zwar in den 1940er Jahren in Los Angeles kreiert wurde, aber russische Wurzeln und ein Herz aus Wodka hat: Ein Kupferbecher wird zur Hälfte mit Eiswürfeln gefüllt, 4-6 cl Vodka und der Saft einer halben Limette kommen dazu, aufgefüllt wird mit Ginger Ale. Gurkenscheiben als Garnish sind das Tüpfelchen auf dem „i“. Mit Ginger Beer wird aus dem Moscow Mule ein Münchner Kindl, das als Munich Mule auf den Tresen kommt. Wäre ein Barkeeper so mutig und kreativ, das Ginger Ale durch einer würzige Alpenkräuterkomposition zu ersetzen, wäre dies vielleicht die Geburt eines neuen Star am Cocktail-Firmament: Vodka meets Vienna– vielleicht im Vienna Mule?

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