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Champagner stilvoll genießen • Das große 1mal1 für Neukenner!

Vieles spricht dagegen, dass manche Menschen ihren Hummer und ihren Champagner bei einem Discounter wie Aldi beziehen. Denn stilvoll Champagner zu trinken, wirkt mit einer erkennbaren Billigmarke nicht wirklich gelungen. Und sind wir mal ehrlich – der Genuss von Champagner ist reine Inszenierung. Wie du beim nächsten Poppin‘ Bottles maximal stilvoll daher kommst, zeigt dieser Beitrag.

Everybody pop a bottle, make that thing go pop!

Auch wenn Stiftung Warentest immer wieder betont, dass teure Genüsse nicht unbedingt besser sein müssen, sollten Preis und Leistung in einem achtbaren Verhältnis zueinander stehen. Notfalls investiert ein kluger Kopf lieber in eine bekannte Qualitätsmarke, als in ein obskures No-Name-Produkt.

Zu einem stilvollen Champagnergenuss gehören erstens ein passendes Ambiente, zweitens eine passende Begleitung und drittens ein Anlass, der des Champagnergenusses würdig ist. Außerdem ist die Kenntnis einer exzellenten Champagnersorte vorteilhaft, wenn jemand nachhaltig beeindruckt werden soll. Es muss zwar nicht immer ein Dom Perignon Vintage von 2002 zu 4888 Euro je Flasche sein, eine gut gekühlte und stilvoll servierte Flasche Dom Perignon Champagner Brut tut es zumindest für das Lunch auch.

Wie exzellent die Champagnersorte im schicken Sektkühler sein darf, bestimmt der Geldbeutel. Als Minimum definiert die Investitionskraft eines großzügigen Menschen, der einen anderen zu einem Glas Champagner Brut einlädt, die Champagnermarke. Nur stilvolle Damen überschätzen die Finanzkraft ihres Galans und bestellen in der Bar eine Flasche des teuersten Champagners, der auf der Karte steht.

Das Einmaleins des Champagnergenusses

Neben dem passenden Anlass für ein Glas Champagner sollte auch das Ambiente stimmig sein. Ein stimmungsvoller Abend mit einem Stranddinner bei Kerzenschein ist ein guter Beginn. Im großen Stil macht ein Champagnerempfang für erlesene Gäste einen guten Eindruck. Champagner genießt man selten alleine – außer, man kann es sich leisten, ihn zum luxuriösen Allerwelts-Genuss zu erheben.

Kenner wissen, dass eine Flasche Champagner tatsächlich aus der Champagne in Frankreich stammen muss. Alles andere, was zu Gärungszwecken auf Flaschen gezogen wird, ist nur ein Sekt oder ein Schaumwein. Beide schmecken zwar hervorragend – aber der Champagner hat deutlich mehr Luxusflair. Er entstammt immer einer Handlese, wird einer speziellen Flaschengärung unterzogen und immer mit einem Naturkorken versiegelt. Dank der Kohlensäure in der Flasche bleibt der Korken auch bei stehender Flaschenlagerung feucht.
Nur drei Rebsorten eignen sich, um echten Champagner zu erzeugen. Wenn ein Glas Champagner Brut im Champagnerkelch prickelt, handelt es sich um einen trockenen Champagner mit weniger als 12 Gramm Zuckergehalt je Liter. Das ist der geschmackliche Standard. Noch trockener sind Champagnerqualitäten, die als „Brut Nature“ oder „Extra Brut“ bezeichnet werden. Wer es lieber Halbtrocken mag, wählt seinen Champagner als „Demi-Sec„. Demi Moore bedeutet aber nicht, dass jemand mehr davon trinken sollte, als gut ist.

Wahre Champagnerkenner entpuppen sich beim Öffnen

Champagner genießen wahre Genießer immer gekühlt. Eine lange Lagerung ist in diesem Falle kontraproduktiv. Im Gegensatz zum Wein reift sich Champagner nicht einem besseren Genusswert entgegen. Er wird mit den Jahren schlichtweg ungenießbar. Der beachtliche Druck auf dem Flaschenkorken begünstigt bei liegender Lagerung eine Korken-Detonation.

Ein Sektkühler aus Edelstahl ist ein sinnvolles Utensil, denn Champagner wird bei einer Temperatur von genau 10 Grad Celsius getrunken. Könner vermeiden es tunlichst, den Korken beim Öffnen der Flasche mit einem Knall quer durch den Raum schießen zu lassen. Wahre Genießer lassen niemals zu, dass ein Teil des kostbaren Nasses aus der Flasche sprudelt und verloren geht.

Das schräge Halten der Flasche beim vorsichtigen Öffnen zeigt die wahre Könnerschaft. Eleganz zeigt sich darin, dass der Flaschenöffner eine weiße Stoffserviette um den Flaschenhals legt und die Flasche dreht, während er den Korken festhält. Nur stilistische Möchtegerns drehen den Korken. Der Champagnerkelch ist heutzutage keine flache Schale, sondern eine Flöte bzw. eine Tulpe, die die Kohlensäure im Glas hält. Blockflöten und Tulpenvasen sind ungeeignet.

Wer seinem Champagnerquirl einen Auftritt verschaffen möchte, hat Wesentliches nicht verstanden. Der Quirl ist out. Stilvoller Champagnergenuss schließt das Prickeln der Kohlensäure ein. Im Übrigen gießt der Champagnerkenner niemals den Champagnerkelch voll bis an den Rand.

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