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Barkeeper Tricks und Tipps: Jonglieren ist nur der Anfang | uniquedrinks investigativ

Um weiterhin unverfälschte tagesaktuelle Berichte liefern zu können, müssen wir ab und zu undercover arbeiten. Wir überwinden uns täglich auf´s Neue, brandheiße Stories zu liefern und haben uns deshalb für euch in mehrere Bars begeben. Vollkommen uneigennützig natürlich. In der aktuellsten Story zeigen wir euch die Barkeeper Tricks aus den angesagtesten Bars. Don’t try THIS at home.

Barkeeper Tricks: The Good, the Bad, the lucky

Hier wollen wir nun die Geheimnisse der Barkeeper preisgeben und euch verraten, wie man die letzte Nuance Geschmack in die Drinks hereinbringt. Sonderlich investigativ ist das natürlich nicht unbedingt. Man setzt sich einfach in eine halbwegs gute Bar, bestellt etwas und schaut zu, was der Barkeeper macht. Anschließend wechselt man die Bar und wiederholt das Ganze. Nach dem siebten Mal muss man sich sehr konzentrieren, um die Tricks der Barkeeper noch aufzuschnappen und nach dem zehnten Mal muss man leider abbrechen und recherchefrei weitertrinken. Man könnte also sagen, es ist anfangs witzig, dann wird es böse und im Endeffekt hat man das Glück einer derart sinnfreien Tätigkeit nachgehen zu dürfen. Also, hier unsere Barkeeper Tricks Grundlagen für Anfänger.

Guter Barkeeper? Tricks, Tricks, Tricks

Barkeeper Trick 0

Null weil absolut wichtigster Trick überhaupt. Ohne den geht gar nichts und niemand würde euch jemals als Barkeeper ernst nehmen: Seid lackierte Typen.

Nur wer ordentlich lackiert auftritt kann punkten. Wer sich jetzt unter „lackiert“ nichts vorstellen kann, der muss besonders gut aufpassen. Erster Schritt ist ordentlich Schmalz im Haar und die Haare im Ideal nach hinten kämmen. Wer besonders erfolgreich sein will, der wählt den Ich-Bin-Millionär-Haarschnitt und trägt die Haare ebenfalls geschmalzt nach hinten, aber hat dabei so lange Haare, dass sie knapp länger als die Ohren sind. Robert Geiss wäre das Paradebeispiel. Leider kann das zu Trinkgeldeinbußen führen. Sieht aber sehr fresh aus.

Weiterhin darf natürlich auf ein maximal ausgeschnittenes T-Shirt mit V-Ausschnitt nicht verzichtet werden. Es bietet sich daher an im Fitti die Brust zu stählen. Neben dem Bizeps werden nur diese Partien überhaupt gesehen, die Beine verschwinden schließlich hinter der Bar. On top muss natürlich noch viel zu viel Schmuck und Ledergedöns getragen werden. Daher links und rechts am Handgelenk Lederbänder, links noch ein Festivalband (am besten ein kleines, billiges Festival oder ein Fake-Bändchen, es geht nur um das knallige Band). Ergänzt wird alles noch durch mindestens drei Ringe in beliebiger Größer, selbstverständlich pro Hand. Das erschwert vielleicht das Arbeiten, da müssen wir aber leider durch.

Barkeeper Trick 1

Als erstes fällt auf: Ein bisschen Equipment sollte es schon sein. Ein guter Shaker mit Sieb lässt sich nicht durch einen abgeschnittenen, durchlöcherten Cola-Flaschen-Boden ersetzen. Sieht scheisse aus und schmeckt auch so. Im eigentlichen Sinne ist dies aber kein Trick, sondern gesunder Menschenverstand. Deshalb weiter zu Trick zwei.

Barkeeper Trick 2

Der ein oder andere lehnt Strohhalme rundherum ab. Kann man mit ihnen doch nicht schnell genug trinken und sieht bei besonders eigenartigen Variationen beim Trinken selten dämlich aus. Der Mann hinter der Bar kann die Halme jedoch nutzen, um seinen eben gemischten Drink zu testen. Kurz in das Glas reingetippt, mittels eines Fingers verschlossen, sorgt der Unterdruck dafür, dass die Flüssigkeit bis zur Zunge im Strohhalm bleibt und nicht auf dem Hemd landet. Daheim kann man natürlich sich selbst den gleichen Drink parallel mixen und dann eben diesen stellvertretend für den anderen testen. Oder man probiert direkt den Drink für den Gast, was keinen Hygienstandards entspricht, dafür aber einfach funktioniert und ab einem gewissen Pegel eh nicht auffällt.

barkeeper-tricks

– Barkeeper Tricks –

Barkeeper Trick 3

Ist der älteste der Bargeschichte. In kommerziellen Bars sorgt er für Umsatz, bei privaten Feiern besorgt er die gewisse Portion Stimmung. Die Rede ist von kleinen, salzigen Snacks, die den Gästen natürlich kostenlos kredenzt werden. Noch besser ist nur das Anstacheln zum Rauchen, was zwar rechtlich bestimmt extrem fragwürdig ist, seinen Zweck aber erfüllt. Der Genussraucher bekommt schnell einen trockenen Hals und muss diesen schnell befeuchten. Dafür eignen sich am besten die angebotenen Drinks.

Barkeeper Trick 4

Der vierte Trick erfordert einiges an Übung, beeindruckt aber zuverlässig weibliche Gäste, die umso schneller dem Charme des Barkeepers erliegen. Wenn endlich ein Drink bestellt wurde, der heftigst im Shaker gemixt werden muss, so wird dieser wie im Zirkus jongliert und auf absurde Weise hin und her geworfen. Im Idealfall arbeiten zwei Barkeeper zusammen und werfen sich gegenseitig sinnlos die Shaker um die Ohren. Cool zum zusehen, aber schlecht für die Wartezeiten der durstigen Gäste.

Barkeeper Trick 5

Den fünften Trick muss man sich im wahrsten Sinne des Wortes leisten können. Eine Kombination mit der Ich-bin-Millionär-Frisur ist besonders gewagt, dafür steigen aber die Chancen ein Ich-hab-nur-was-mit-Barkeepern-Mädel rumzukriegen. Dazu priorisiert man die Kunden nicht nach Wartezeit oder Alkoholpegel, sondern nach Sexappeal. Heißt wiederum, dass Männer praktisch nicht mehr bestellen können, Frauen sich dafür trotz eines einzigen 0,1l Glases Sekt innerhalb von 3h mindestens 10min in aller Ruhe mit euch unterhalten können. Das darf der Chef natürlich nicht spitz kriegen, der lebt nämlich nicht von der Zahl eurer Affären, sondern von eurem Umsatz. Also entweder mit diesem gut stellen oder ab und zu selber mal nen Hunni in die Kasse legen. Kommt dann noch der Trinkgeldverlust durch nicht trinkende Männer hinzu, sollte man vielleicht wirklich zumindest angehender Millionär sein.

 

 

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