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Kornbrand, das Korn Getränk Revival aus Deutschland

Korn, das war bis vor kurzem noch ein Getränk für Halbatzen und Kernassis (Süddeutschland) oder eine Spirituose wie jede andere auch (Rest Deutschlands). Mittlerweile ist nicht nur ein Korn Getränk wieder im Kommen, sondern gleich mehrere. Wir zeigen euch welches Korn heute angesagt ist bzw. erst noch wird und wie Korn aus Korn entsteht.

Korn aus Korn

Was wie ein schlechter Wortwitz klingt, ist in Wirklichkeit die Namensherkunft des Korn Getränk. Auch bekannt als Kornbrand, wird Korn tatsächlich aus Getreide gebrannt. Korn ist ein in der Regel farbloses Destillat aus fermentiertem Getreidekornsamen. Dabei sind nur die Getreidearten Roggen, Weizen, Gerste, Hafer und Buchweizen zulässig. Hauptsächlich wird Roggen oder Weizen genutzt. Die Gerste wird hauptsächlich verwendet, um das Malz, das auch so wichtig für die Bierherstellung ist, zu erhalten. Korn unterscheidet sich dahingehend von Wodka, dass er über einen geringeren Alkoholgehalt verfügt. Normaler Korn hat 32%, Doppelkorn 37%, wohingegen Vodka meist circa 40% hat. Außerdem wird Korn weit weniger extrem gefiltert, was den Geschmack des verwendeten Getreides nicht ganz ausblendet. Korn schmeckt also in gewisser Weise auch nach Getreide-Korn.

So deutsch wie Vodka russisch: Korn Getränk

Korn ist ein wirklich altes, deutsches Produkt. Seine Geschichte ist dementsprechend lang. Seine Wurzeln reichen zurück bis ins 15. Jahrhundert. Schriftlich hinterlegt ist dabei das Verbot der Produktion von 1545. Der Stadtrat von Nordhausen verbot die Verwendung von Getreidekorn für die Herstellung von Korn Getränken. Es wird vermutet, dass Bierproduzenten sich gegen Konkurrenz verteidigen wollten. Die Herstellung von Spirituosen aus Korn trieb die Preise für Getreide und vermieste so den Bierbrauern das Geschäft. Bereits 1789 forderte ein Reinheitsgebot, dass mindestens 2/3 Roggen bzw. Korn und höchstens 1/3 Gerste oder Malz verwendet werden durften. 1909 folgte ein weiteres Reinheitsgebot, dass Zucker und Aromen verbot.

Marktführer von Korn Schnaps sind die Marken Oldesloer Weizenkorn, Strothmann Weizenkorn und Echter Nordhäuser Korn und Berentzen Doornkaat. Berentzen stellt nämlich nicht nur Alkoholika für Leute her, die am liebsten keinen Alkohol schmecken, sondern auch richtiges Korn Getränk.

Korn Getränk plötzlich hip?

Es muss nicht immer Korn-Cola, Korn-Fanta oder Korn im Herrengedeck sein. Korn kann auch hip und urban sein. Ein gutes Beispiel ist Nork aus Hamburg bzw. Bremen. Die haben kreativerweise zwei Buchstaben vertauscht. Gefällt uns ziemlich gut, so vergisst man nie, dass man gerade Korn trinkt. Dieses Korn Getränk kommt in ulitmativ stylischen Flaschen und erinnert damit an den Beginn des Gin Hype in Deutschland mit z.B. The Duke. Weil Startups aber auch zwingend aus Berlin oder München sein müssen, gibt es natürlich auch einen hippen Korn aus der Hauptstadt. Berliner Brandstifter heißt der und ist damit ähnlich einprägsam wie Nork. Das geht sogar so weit, dass die New York Times den ebenso stylisch abgefüllten Korn empfiehlt. Vielleicht startet Korn ja jetzt sogar international durch.

Bester Kornbrand?

Wichtig ist für unsere Leser natürlich die Frage, welchen Kornbrand wir empfehlen. Nach dem großen Wodka-Test machen wir zwar noch keinen ähnlich umfangreichen Test zum besten Kornbrand, da es der Markt noch nicht her gibt. Zwar gibt es nicht nur einen Korn Schnaps im Regal, doch wollen wir warten bis sich noch diverse weitere Kornanbieter auf dem wachsenden Markt tummeln.

Unserer Meinung nach ist der beste Kornbrand The Ostholsteiner. Dieser Premium-Doppelkorn aus dem Küstengebiet wird 9-fach gefiltert und fast schon ein (moderner) Klassiker aus dem Norden Deutschlands. Unserer Meinung nach der beste Kornbrand, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch vom Flaschendesign ziemlich viel her gibt. Empfehlung an dieser Stelle für den besten Korn Schnaps in Deutschland. Kaufen kannst du den besten Korn Schnaps hier.

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